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Empathy Engine · Selfwear · Generative Commerce · Katalog-Engine · System Architecture · UX Design · Creative Direction · Patent

Selfwear · 2025–present

Selfwear

Empathy Engine für Selfwear: Mode, die mit dir entsteht statt im Lager. Ein System, das Geschmack liest – generativ für Einzelstücke, und (in Erprobung) als Engine für bestehende Markenkataloge. Co-Erfinder des zugrundeliegenden Herstellungsverfahrens.

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Ausgangslage / Problem

Mode funktioniert seit hundert Jahren in derselben Reihenfolge: erst produzieren, dann verkaufen, den Rest abschreiben. Der Online-Shop hat daran nichts geändert – er ist ein Regal mit Suchfunktion. Das Beste, was ein Empfehlungssystem kann, ist die wahrscheinlichste Annäherung im Bestand nach vorne zu schieben. Wenn dein Stück nicht existiert, bekommst du das Nächstbeste – und die Retoure gleich mit.

Selfwear dreht die Reihenfolge um: „Sell first. Then make. Or never make." Kleidung, die mit einer Person entsteht – aus ihrem Geschmack, ihrem Körper, ihrem Zögern – und erst gefertigt wird, wenn sie bezahlt ist. Für die Marke heißt das: kein Lagerrisiko, kein Abverkauf, keine strukturellen Retouren. Für die Kundin: ein Stück, das sich ihr anpasst, nicht umgekehrt.

Der Weg dorthin hat zwei Geschwindigkeiten. Die volle Vision – generieren statt auswählen – braucht Fertigung auf Abruf. Aber dieselbe Engine kann schon heute etwas anderes: einen bestehenden Katalog so lesen, als wäre er für eine Person gemacht. Dort beginnt die Arbeit mit Marken.

Rolle

System Architect · Head of Product Sales Engine · Creative Director · Patent-Miterfinder (25%)

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Meine Rolle / Beitrag

System Architect & Head of Product Sales Engine (mit William Lyons) – aktive, laufende Rolle im Kernteam um CEO Max Bock, dazu Mit-Erfinder (25%) der zugrundeliegenden Patentanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt:

Herstellungsverfahren für individuell bestimmbare und individuell herstellbare Produkte — DPMA Az. 10 2026 103 667.8, Zeichen EEK-01/25-DE. Vier Erfinder: William Lyons, Maximilian Bock, Luis Negron van Grieken, Charles Greene.

Beiträge im Detail:

  • Empathy Engine — Konzept und Architektur: Autor der Systemschrift The Empathic Sales Engine und der Trennung in Perceiver (Interface, das beobachtet) und Interpreter (Module, die verstehen)
  • Selfwear — Kategorie und Sprache: Mitentwicklung von Selfwear als Produktkategorie und Markennarrativ – vom Manifest bis zur Rhetorik des Übergangs von Inventory → Identity
  • Katalog-Engine: Architektur-Entscheidung und Umsetzung des Katalog-Modus – Farbe und Form als getrennte Blöcke statt einer vermischten Ähnlichkeit (s. unten)
  • UX & MVP: Carousel-Modus + Vertical Feed, sechs differenzierte Engagement-Signale, Convergence-Tracking, Local-First
  • Visualisierung: The Loop, in Space – 3D-Modell des Empfehlungskreislaufs als Kommunikations- und Denkwerkzeug für Team, Investoren und Marken

Frühe Konzept-Skizze: Attributsystem (Laces, Color, Elevations, Sole), GenAI/Genotyp-Notiz und PCA — der Ursprung von Parameter Flow Von der Papierskizze zum System: Farb-, Form- und Body Identity und der PCA-Ansatz waren von Anfang an auf dem Tisch – im Katalog-Modus sind sie heute Produktionscode.

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Lösung / Ergebnis

Eine Engine, die Geschmack liest – zwei Arten, ihn zu beantworten.

Der Kern: Empathy Engine

  • Parameter Flow statt Profil — eine lebende Beschreibung des Geschmacks: Farbidentität (Verteilung über Farbfamilien mit Lernrate und Decay), Formidentität (strukturelle Dimensionen mit Mittelwert und Varianz – die Varianz zeigt, was wirklich wichtig ist), Body Identity (Geometrie aus wenigen Smartphone-Fotos)
  • Sechs Engagement-Signale statt eines binären Klicks: Impression, Quality Impression (1,5 Sek. Verweildauer), Click, Hero Selection, Dismissal, Revisit – Pausen, Zögern und Ablehnung zählen mit
  • Convergence Tracking — nach stabilen Zyklen wechselt das System vom Erkunden, was resonieren könnte zum Zeigen, was es weiß
  • Local-First & Privacy by Design — die intimste Karte des Geschmacks bleibt auf dem Gerät

„The Loop, in Space" — 3D-Visualisierung der Convergence-Loop-Architektur: Catalog, Recommender, Memory, Learning Instance und Engagement als ein geschlossener Kreislauf

Modus 1 — Selfwear: generieren statt auswählen

  • Co-Creation innerhalb der Codes der Marke: ihre Materialien, ihr Geschmack, ihr Versprechen – auf eine Person gerichtet
  • Parameter aus dem Browsen + Geometrie aus dem Scan = ein Generative Brief. Bei Hero Selection friert der Brief ein und wird zur Fertigungsanweisung
  • Eine flexible Produktionszelle baut genau ein Stück – bezahlt, bevor es existiert. Kein SKU, kein Lager, keine Charge

Modus 2 — Katalog-Engine: der Bestand, gelesen wie für eine Person (in Erprobung)

  • Dieselbe Engine auf einem realen Markenkatalog: Pilot mit dem Sortiment eines europäischen Fair-Fashion-Labels, 2.493 Artikel
  • KI-gestützte Feature-Extraktion aus Produktbildern und -daten – jedes Stück wird zu einem Punkt im Farb- und Formraum
  • Farbe und Form getrennt gemessen (Named-Block PCA: Formblock 6D + Farbblock 2D) statt in einer Zahl vermischt, die heimlich fast nur Farbe war. Ergebnis: Der Anteil des Silhouetten-Signals stieg von 7,8 % auf 37,2 %; das Viertel des Katalogs, das bei vielseitigem Geschmack als „gleich schlecht passend" durchfiel, ist behoben
  • Produktregel daraus: Farbe darf Kategorien kreuzen (Schuh und Hemd im selben Terrakotta), Form bleibt in ihrer Familie – kein „klobiger Schuh → klobiger Mantel"
  • Neue Produktlinien (z. B. Sneaker) brauchen nur ein Re-Fit des Formblocks, keine neue Architektur
  • Offen: qualitativer Feel-Test mit echten Feeds, bevor der Modus breiter ausgerollt wird

Live-Engine im Browser: generativer „Thinking…"-Zustand während des Feature-Scorings, bevor die nächste Karte erscheint

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Impact / Mehrwert

  • Patentanmeldung beim DPMA für das Herstellungsverfahren — die Brücke zwischen Parameter und Produkt rechtlich geschützt
  • Lauffähiger MVP der Empathy Engine – Carousel + Vertical Feed, sechs Signaltypen, Konvergenzlogik, lokale Persistenz
  • Katalog-Modus in Produktionscode: auf 2.493 realen Artikeln gerechnet und validiert, demo-reif für Marken-Pitches – noch kein ausgerollter Live-Betrieb
  • Ein Einstieg für Marken, bevor die Fabrik steht: die Katalog-Engine macht die Empathy-Logik heute nutzbar und bereitet den Schritt zu made for one vor – dieselben Parameter, die heute sortieren, werden morgen zum Brief
  • Grundlage für Personalisierung zweiter Ordnung: weil Farbe und Form getrennt sind, kann das System erkennen, ob jemand eher „farbgeführt" oder „formgeführt" wählt
  • Selfwear als Kategorie: Inventory → Identity, Overproduction → Intention, Made for many → Made for one – Sprache, die von der Patentschrift bis zur Website trägt
  • Laufendes Engagement, kein abgeschlossenes Auftragswerk: operative Rolle im Sales-Engine-Team seit 2025, mit Patent-Miterfinderschaft (25%)

Zeitraum

2025–present

Rolle

System Architect · Head of Product Sales Engine · Creative Director · Patent-Miterfinder (25%)

Skills

Empathy Engine · Parameter Flow · Convergence Tracking · Generative Brief · Named-Block PCA · Pipelines · React · Local-First Architecture · UX Design · Design Systems · Brand Development · Visual Systems · Cross-Media · Motion Design · Filmmaking · Texte & Kommunikation

Nächster Schritt

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